Strommix

Wir haben für Sie einen Strommix, der Ihnen das beste aus ökologischen Bewusstsein und niedrigeren Preisen garantiert.

  Kernkraft Kohle Erdgas Sonst.
fossile
Energie-träger
Erneuerbare
Energien
gefördert nach
dem EEG
Strom aus
Erneuerbare
Energien mit Herkunfts-nachweisen
Radioaktiver Abfall [g/kWh] CO2-
Emissionen
[g/kWh]
EGVE 0 % 0 % 0 % 0 % 45,5 % 54,5 % 0 0
Deutschlandmix 15,4 % 43,8 % 6,5 % 2,5 % 28,7 % 3,1 % 0,0004 476


Quelle: BDEW (Stand: 29.08.2016)

 

Die Stromkennzeichnung dient der Verbraucherinformation und zeigt, welche Energieträger zur Stromerzeugung genutzt wurden. Zudem teilt es ihm die Umweltauswirkungen mit, die bei der Erzeugung der gelieferten Energie entstanden sind. Ausgewiesen wird jeweils der Energiemix eines vorangegangenen Kalenderjahres.

Kernkraft

Kernkraft ist die Form von Primärenergie, die bei Kernreaktion entsteht. Die häufigste Anwendung von nuklearer Energie ist die Erzeugung elektrischen Stroms. Dabei wird die bei der Kernspaltung in Kernkraftwerken freigesetzte (Wärme-) Energie zur Stromerzeugung genutzt.

Kohle, Erdgas und Sonstige fossile Energieträger

Fossile Energien (wie z.B. Kohle und Erdgas oder Heizöl, Mischfeuerungsanlagen und Kombikraftwerke) nennt man nutzbare Energie, die durch biologische und physikalische Vorgänge entstanden sind. Da diese Entstehungsprozesse besondere Bedingungen und lange Entwicklungszeiträume voraussetzen, gelten fossile Energieträger als endlich. Die meisten fossilen Brennstoffe basieren auf organischen Kohlenstoff-Verbindungen. Bei der Verbrennung mit Sauerstoff wird daher nicht nur Energie in Form von Wärme freigesetzt, sondern auch Kohlenstoffdioxid (Co2). Fossile Energien produzieren jedoch keinen nuklearen Abfall.

Erläuterung zur Aufteilung der Erneuerbaren Energien

Im Bereich der erneuerbaren Energien ist zu unterscheiden zwischen Anlagen zur Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien und Anlagen, die durch das EEG gefördert werden können. Ziel des EEG ist es, regenerative Stromerzeugungsanlagen zu fördern, die sonst aufgrund ihrer Kostenstruktur nicht im Markt bestehen könnten. Daher sind im EEG teilweise Größenbegrenzungen der Anlagen für die Förderfähigkeit enthalten, um keine Anlagen zu fördern, die schon marktfähig sind. Insbesondere bei der Wasserkraft, aber auch bei der Biomasse werden daher Anlagen ab einer bestimmten Größe nicht mehr gefördert. Aus ökologischen Gesichtspunkten heraus werden zudem Anlagen zur Stromerzeugung aus Grubengas durch das EEG gefördert, obwohl es sich nicht um einen regenerativen Brennstoff handelt. Hier wird dem Umstand Rechnung getragen, dass es sinnvoller ist, aus Bergbaugruben entweichendes fossiles Methangas durch Verstromung energetisch zu nutzen und in CO2 umzuwandeln, als das weitaus klimaschädlichere Methangas entweichen zu lassen oder ohne energetische Nutzung abzufackeln. Der Begriff "Erneuerbare Energien" geht über die im EEG geförderten Anlagen hinaus und umfasst alle regenerativen Energieträger, also auch große Wasserkraftwerke, die Stromerzeugung aus dem natürliche Wasserzufluss ins Oberbecken eines Pumpspeicherkraftwerks, den biogenen Anteil bei der Verstromung von Siedlungsabfällen oder die Mitverbrennung von Biomasse in konventionellen Großkraftwerken.

Radioaktiver Abfall

Bei der Erzeugung von Kernenergie fällt nuklearer Abfall an, der in Gramm pro Kilowattstunde ausgewiesen wird.

Quelle: BDEW

Strommixdiagramm

 

Abfalldiagramm