Praktische Hinweise zur energieeffizienten Nutzung von EDV-Geräten am Arbeitsplatz und zu Hause

  • Aktivieren Sie die Energiesparfunktionen Ihres Rechners!
    Alle modernen Rechner sind grundsätzlich mit Energiesparfunktionen ausgestattet. Diese müssen gegebenenfalls im BIOS (Basic Input/Output System) aktiviert werden, damit sie vom Betriebssystem genutzt werden können. In der Grundeinstellung ist das meistens der Fall. Falls nicht, ziehen Sie bitte die Bedienungsanleitung Ihres Rechners zu Rate. Ist diese Voraussetzung geschaffen, können Sie genauere Einstellungen in den Systemeinstellungen des Betriebsystems vornehmen.
  • Tipp für Systemadministratoren:
    Besonders effektiv ist es, wenn die Energiesparfunktionen standardmäßig gleich bei der Einrichtung neuer Rechner konfiguriert werden und nicht jeder Nutzer einzeln Einstellungen vornehmen muss.
  • Schalten Sie alle Arbeitsplatzgeräte nach Feierabend und am Wochenende aus.
  • Schalten Sie Monitore und Peripheriegeräte in Mittagspausen und während längerer Besprechungen aus:
    Um nicht fünf verschiedene Knöpfe drücken zu müssen, um alle Geräte ein- oder auszuschalten, verwenden Sie eine Steckerleiste mit zentralem Netzschalter. Besonders empfehlenswert sind solche mit integriertem Überspannungsschutz, der Ihre Geräte vor gefährlichen Spannungsspitzen, wie zum Beispiel durch Blitzschlag, schützt.
  • Gemeinsam genutzte Geräte:
    Insbesondere in kleineren Betrieben und Abteilungen werden Geräte wie zum Beispiel Netzwerkdrucker und Router gemeinsam genutzt. Dies ist energetisch sehr sinnvoll. Dann muss aber darauf geachtet werden, dass diese gemeinsam genutzten Geräte zum Feierabend und Wochenende ausgeschaltet werden. Gut sichtbar angebrachte Hinweisschilder erinnern die Person, die als letzte die Räume verlässt, die entsprechenden Knöpfe zu drücken.
  • Der Stand-by-Modus:
    Ausschalten ist nicht gleich Ausschalten. Viele Geräte besitzen entweder gar keinen oder einen nur sehr schlecht zugänglichen echten Netzschalter irgendwo an der Rückseite. Schalter an der Frontseite solcher Geräte trennen nicht wirklich vom Netz, sondern versetzen nur in einen Stand-by-Modus. Das vermeintlich ausgeschaltete Gerät lässt sich zwar komfortabel aus der Ferne aktivieren (zum Beispiel um Faxe empfangen zu können), verbraucht aber weiterhin Strom. Dieser Verbrauch ist nicht unerheblich, und oftmals wird die Stand-by-Funktion gar nicht benötigt. Ein typischer PC verbraucht im Ruhezustand etwa zwei Watt. Hinzu kommen Stand-by-Verbräuche von Monitor, Drucker und den sonstigen Peripheriegeräten. Auch in diesen Fällen hilft die Verwendung einer Steckerleiste weiter.
  • Bildschirmschoner:
    So schön sie auch anzusehen sind, Bildschirmschoner sparen leider keine Energie. Im Gegenteil: Sehr aufwändig programmierte Schoner mit bewegten Grafiken, die durch rechenintensive Routinen erzeugt werden, steigern den Energieverbrauch sogar noch. Konfigurieren Sie Ihren Rechner lieber so, dass der Monitor sich komplett ausschaltet. Ein Ausschaltintervall von 10 bis 15 Minuten ist übrigens weder für Röhren- noch für Flachbildschirme schädlich. Im Gegenteil: Da die Hintergrundbeleuchtung der LCD-Monitore (liquid crystal display) während des Betriebs einem permanenten Verschleiß unterliegt, wirkt sich das Ausschalten der Leuchtstoffröhren bei längeren Pausen sogar positiv auf die Lebensdauer aus.
  • Bringen Sie sich als Gedächtnisstütze Merkzettel an:
    Es ist schwierig, sich immer alles zu merken und dann auch noch ans Ausschalten von Geräten zu denken. Bringen Sie sich deshalb gut sichtbar kleine Hinweise an, die Sie daran erinnern. Ansprechend und lustig gestaltet verschönern sie auch noch den ArbeitsplatzCopyright © Stadt Heidelberg 2012!

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