Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Konfiguration der Energiesparmodi unter Windows

Für die folgenden Schritte wird davon ausgegangen, dass der zu konfigurierende Rechner sowohl den Stand-by-Modus als auch den Ruhezustand unterstützt. In anderen Fällen kann es sein, dass bestimmte Einstell-Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen und sich deshalb Abweichungen zu dieser Anleitung ergeben. Im umgekehrten Fall bieten Notebooks weitere spezielle Einstellmöglichkeiten, auf die in dieser Anleitung nicht eingegangen wird.

So konfigurieren Sie Ihren PC in wenigen Schritten optimal:

→ Öffnen Sie die Systemsteuerung, indem Sie im Startmenue auf "Einstellungen - Systemsteuerung" klicken.

→ Wählen Sie das Symbol "Energieoptionen"!

Es öffnet sich ein Eigenschaftsfenster mit mehreren Registerkarten. Beachten Sie bitte, dass von System zu System Unterschiede hinsichtlich der Einstellmöglichkeiten auftreten können, je nachdem welche Funktionen unterstützt werden und welche nicht.

Wählen ein Energieschema aus, indem Sie im oberen Aufklapp-Feld auf eine Schemabezeichnung klicken. Zum Erstellen eines eigenen Schemas stellen Sie im unteren Bereich des Fensters zunächst die gewünschten Intervalle ein und klicken dann auf die Schaltfläche "Speichern unter...".

Einstellen lassen sich verschiedene Zeiten, nach denen der Rechner in den Stand-by-Modus oder in den Ruhemodus schalten soll beziehungsweise nach denen sich der Monitor oder die Festplatte(n) abschalten sollen. Welche Zeiten Sie hier sinnvollerweise einstellen sollten, hängt im Wesentlichen von Ihren persönlichen Vorlieben und Ihrem Arbeitsrhythmus ab. Bewährt haben sich Zeiten von 5-15 Minuten für Monitore und 20-30 Minuten bei Festplatten. In das sich öffnende Dialogfenster können Sie einen beliebigen Namen für Ihr Schema eintragen.  Bestätigen Sie mit "OK". Mit der Schaltfläche "Löschen" lassen sich unerwünschte Energieschemas auch wieder entfernen.

Stand-by-Modus: Die Leistung des Prozessors und gegebenenfalls weiterer Komponenten auf der Hauptplatine wird reduziert, Festplatte(n) und Monitor gegebenenfalls abgeschaltet.

Ruhemodus: In diesem Modus wird der Rechner softwareseitig abgeschaltet, nachdem sämtliche im Arbeitsspeicher befindlichen Daten auf die Festplatte geschrieben wurden. Nach dem Reaktivieren wird der ursprüngliche Zustand mit allen zuvor geladenen Programmen und Fensterpositionen wieder hergestellt. Dieser Modus empfiehlt sich für längere Arbeitspausen.

Mit einem Klick auf "OK" schließen Sie Ihre Einstellungen ab. Das gewählte Energieschema wird für Ihren Computer aktiviert und das Eigenschaftsfenster geschlossen.

→ Weitere Einstellmöglichkeiten:

Registerkarte "Einstellungen" beziehungsweise "Erweitert". Im unteren Bereich dieses Fensters lässt sich unter "Vorgänge" bestimmen, in welchen Betriebszustand der Computer versetzt werden soll (Stand-by- oder Ruhemodus), wenn man entweder den Netzschalter oder einen speziellen Energiespar-Schalter an der Vorderseite des Rechners betätigt. Einen Energiespar-Schalter besitzen allerdings nur wenige Computer.

Registerkarte "Ruhezustand". In dieser Registerkarte können Sie die Unterstützung für den Ruhezustand an- und abschalten. Standardmäßig sollte die Unterstützung aktiviert sein, sofern dieser Modus von Ihrem System unterstützt wird. Zusätzlich erhalten Sie hier Informationen darüber, ob der freie Speicherplatz der Festplatte für die im Arbeitsspeicher befindlichen Daten ausreicht.

Sie brauchen übrigens nicht zu warten, bis der Rechner automatisch in den Stand-by- oder Ruhezustand schaltet. Klicken Sie im Startmenu auf "Beenden" und wählen Sie den gewünschten Modus aus.

    Bitte denken Sie daran: Auch der Ruhezustand verbraucht Energie. Trennen Sie deshalb bei längeren Arbeitspausen den Rechner vollständig vom Netz!

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